Feiner Cashew-Hefezopf

Ein Klassiker aus Hefeteig...

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Ja, von wegen alte Zöpfe abschneiden. Back Dir doch lieber gleich einen Neuen!
Ja, von wegen alte Zöpfe abschneiden. Back Dir doch lieber gleich einen Neuen!

Hefezopf ist ein echter Klassiker! Klar, dass auch Veggie Tobi das ein oder andere Rezept dafür in seinem virtuellen Kochbuch hat.

Heute möchte ich Dir eine etwas ungewöhnlichere Variante mit Cashewkernen und getrockneten Aprikosenstückchen zeigen. Aber nutze das folgende Rezept ruhig als Vorlage für Deine eigenen Hefezopf-Kreationen. Hauptsache es schmeckt.

Tipp: So ein Hefezopf ist auch ein tolles Mitbringsel für Freunde und Verwandte. Zum einen kannst Du ihn mit den Lieblingszutaten der Beschenkten bestücken und zum anderen hält er sich gut verpackt einige Tage lang (sogar ohne besondere Kühlung).

So, jetzt bleibt Dir nur noch eines… nämlich herauszufinden, ob Dir Dein Hefezopf genauso gut gelingt wie meiner. Aber da bin ich mir beinahe sicher. 🙂

Schwierigkeit: Dauer: 20 Minuten (plus Stehzeit) + ca. 30 Minuten Backzeit
Nährwertinfos: ca. 1315 kJ (314 kcal) || Kohlenhydrate: 70,93 % | Eiweiss: 12,50 % | Fett: 16,62 % (pro Stück bei 12 Stücken)

Zutatenliste für 1 Hefezopf (ca. 12 Stücke)

  • 125 ml Milch
  • 20 g Hefe
  • 70 g Butter
  • 550 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 60 g Sultaninen
  • 60 g getrocknete Aprikosen
  • 70 g Cashewkerne
  • 15 g Butter
  • Zum Dekorieren: Gehackte Walnüsse oder Mandelsplitter

Benötigte Küchenutensilien

  • Becher oder große Tasse
  • Gabel
  • Rührschüssel
  • Handschuhe (zum Kneten)
  • Teller oder Wischtuch (zum Abdecken)
  • Schneidbrett
  • scharfes Messer oder Mini-Häcksler
  • Backpinsel oder etwas Küchenpapier
  • Backblech
  • Backpapier

Und so wird’s gemacht

Teig zubereiten:

Die Milch in einen Becher gießen und den Hefewürfel hineinbröseln. Mit einer Gabel solange rühren, bis sich die gesamte Hefe vollständig (!) auflöst.

Weiche Butter, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eier, etwas Salz sowie den in Milch aufgelösten Hefewürfel in eine Rührschüssel geben und mit den Händen mehrere Minuten lang kräftig kneten. Der fertige Teig muss eine leicht zähe Konsistenz aufweisen und darf nicht mehr an der Schüssel haften.

Die Schüssel mit einem Teller oder einem Tuch abdecken und 15 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die getrockneten Aprikosen klein schneiden, ebenso die Cashew-Kerne (für letztere eignet sich am besten ein Mini-Häcksler).

Rosinen, Aprikosen und Cashew-Kerne zum Hefeteig geben und durch Kneten unterarbeiten. Darauf achten, dass alle Zutaten gleichmäßig verteilt werden.

Die Schüssel erneut abdecken und 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf 180 °C (Heißluft) vorheizen.

Aus dem Teig drei gleich große Kugeln formen und zu Strängen (Rollen) mit ähnlicher Dicke ziehen. Die Enden der Stränge zusammendrücken und von außen nach innen zu einem lockeren Zopf flechten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Den Hefezopf mit weicher (oder zerlassener) Butter einpinseln und mit gehackten Nüssen bestreuen.

Auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten backen, bis er eine gleichmäßig goldbraune Farbe annimmt.

Tipps für die Zubereitung

Damit der Hefezopf sicher gelingt, sollten die verarbeiteten Zutaten Zimmertemperatur besitzen. Nimm also alles rechtzeitig aus dem Kühlschrank.

Du kannst die Butter auf dem Herd oder in der Mikrowelle leicht erwärmen; zu heiß darf sie allerdings nicht werden, denn das mögen weder die Hefepilze noch die Eier.

Sultaninen und klein geschnittene Aprikosen nehmen gerne ein kleines Bad in Arrak (oder Rum)… 🙂 Am besten weichst Du sie gleich zu Beginn ein, dann können sie gut durchziehen.

Für eine feine Porung ist es enorm wichtig, den Teig zweimal gehen zu lassen. Auch auf die Dauer kommt es an. Du solltest bei diesem Rezept also etwas Zeit mitbringen – es lohnt sich.

Das Abdecken der Schüssel während des Gehens dient keinem anderen Zweck, als ein Austrocknen des Teigs zu verhindern (nein, Hefeteig ist nicht schüchtern). 😉

Wissen für Besseresser

Ich weiß nicht weshalb, aber vor Hefeteig haben viele ganz schön Respekt. Dabei gibt es gar nicht so viel zu beachten. Und wenn ich ehrlich bin, mir sind schon öfter „ganz simple“ Rührkuchen missraten, während Hefegebäck eigentlich nie große Probleme bereitet hat.

Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich um die Zubereitung von Hefeteig kein großes Aufhebens mache. Im Netz finden sich ja die kompliziertesten Anleitungen, bei welchen ich mich schon frage, ob die Hefepilze nun CO2 produzieren oder sich scheckig lachen sollen.

Falls Dir die Zubereitung von Hefeteig trotzdem etwas suspekt erscheint, dann lies Dir einfach meinen Basic-Artikel zum Thema Hefeteig durch!

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