Gegrillter Kürbis an Wildreis

Einfach im Backofen...

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Wer Kürbis mag, wird gegrillten Hokkaido lieben! Dazu gibt's eine Mischung aus Langkorn- und Wildreis.
Wer Kürbis mag, wird gegrillten Hokkaido lieben! Dazu gibt's eine Mischung aus Langkorn- und Wildreis.

Vor kurzem habe ich mich an einer Kürbissuppe versucht (die wirklich lecker schmeckt!) – allerdings blieb gut die Hälfte des Kürbis übrig. Was tun? Natürlich noch ein weiteres Rezept nachschieben. Logo.

Und zwar ein durch und durch männliches Rezept, etwas für echte Gemüse-Kerle! Deshalb wird heute der Grill angeheizt und der Kürbis in die heiße Glut geworfen. 🙂

Naja, so ähnlich jedenfalls, denn wir grillen ganz zivilisiert im Backofen. Obwohl Du natürlich Kürbis auch in einer Grillschale auf dem Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill zubereiten könntest.

Schwierigkeit: Dauer: 40 Minuten
Nährwertinfos: ca. 1729 kJ (413 kcal) || Kohlenhydrate: 77,27 % | Eiweiss: 8,97 % | Fett: 13,75 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • 1 kg Hokkaido-Kürbis (ca. ein halber Kürbis)
  • 3 Esslöffel Rapsöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, scharfe Paprika, Chili (jeweils grob gemahlen)
  • Reis-/Wildreis-Mischung

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfe Messer (groß und klein)
  • Tasse
  • Esslöffel
  • Schüssel
  • Handschuhe (zum Mischen)
  • Kochtopf mit Deckel
  • Kochlöffel
  • Backblech (mit Backpapier ausgelegt)

Und so wird’s gemacht

Kürbis mit einem scharfen Messer zerteilen, Fruchtfleisch und Kerne mit einem Esslöffel herauslösen. Den Kürbis in ca. drei bis vier Zentimeter große Schnitze schneiden (ähnlich wie Kartoffelecken).

In einer Tasse die Marinade aus Rapsöl sowie den Gewürzen (Salz, Pfeffer, Paprika und Chili) bereiten und gut verrühren. Tipp: Sparsam salzen, dafür mit den anderen Gewürzen großzügig sein.

Die Kürbisschnitze in eine Schüssel geben und mit der Marinade beträufeln. Alle Zutaten miteinander per Hand vermischen, bis die Kürbisstücke von der Öl-Gewürz-Mischung gleichmäßig bedeckt sind.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech die Kürbisse verteilen und im Backofen auf oberer Schiene bei ca. 200 °C (Heißluft) sowie Grill mittlerer Stufe zwischen 20 und 30 Minuten grillen.

Während des Grillens den Reis nach Anleitung zubereiten und gemeinsam heiß servieren.

Tipps für die Zubereitung

Damit Du ein optimales Grillergebnis erzielst, beachte bitte die folgenden Punkte:

  • Schneide den Kürbis in möglichst ähnlich große Stücke. So gart alles auf den Punkt und nichts verbrennt oder bleibt halb-roh.
  • Würze großzügig und verteile die Öl-Gewürz-Mischung gleichmäßig. Sie ist einerseits ein Geschmacksträger, andererseits vermeidet sie ein Austrocknen während des Grillens.
  • Nutze die Fläche des gesamten Backblechs aus und lege die Kürbisschnitze nebeneinander, nicht übereinander. Die Stücke in der „zweiten Reihe“ würden zwar gar, aber nicht gegrillt werden.
  • Drücke vorwitzige Kürbisschnitze leicht flach, bevor Du das Blech unter den Grill schiebst. So verhinderst Du, dass diese dem Grillelement des Ofens zu nahe kommen und verbrennen.

Alternative Beilagen

  • Für Puristen: Brot und Brötchen – passt erstaunlich gut zu gegrilltem Kürbis!
  • Für Fast-Food-Junkies: Ketchup oder scharfe Chilisauce – Pommesgabel nicht vergessen!
  • Für Experimentierfreudige: Kartoffelpüree und selbstgemachte Rahmsauce – ungewöhnlich gut!

Du siehst, gegrillter Kürbis lässt sich vielfältig kombinieren. Probier’s selbst aus…

Wissen für Besseresser

Wildreis – (k)ein Reis?

Wildreis passt sehr gut zum Hokkaido-Kürbis, denn beide schmecken leicht nussig (außerdem lässt sich Wildreis als kleiner „Farbtupfer“ immer toll fotografieren – schrieb der pragmatisch denkende Food-Fotograf über die Auswahl der Beilage).

Wildreis hat mit „echtem“ Reis (botanisch Oryza) eigentlich gar nichts gemein; sie sind allenfalls sehr entfernte Verwandte: Bei Wildreis handelt es sich nämlich um die Samen eines aus Nordamerika bzw. Ostasien stammenden Wassergrases (auch Wasserreis genannt, botanisch Zizania).

Im Gegensatz zu Reis bleiben die länglichen, schwarzen Körner von Wildreis selbst nach längerem Kochen bissfest. Deshalb und wegen ihres kräftigen Aromas empfehle ich Dir, Wildreis immer in Kombination mit Reis zu servieren. Im Handel gibt es fertige Mischungen, sogar solche, die Du binnen zwei Minuten in der Mikrowelle zubereiten kannst.

Wildreis ist übrigens reich an Eisen, Zink und Vitamin B2. Alles wichtige Nährstoffe, beispielsweise zur Unterstützung der normalen Funktionen des Immunsystems sowie des Energiestoffwechsels.

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