Selbstgemachte Orangen’limonade‘

Wasser mit Geschmack - und wenig Kalorien...

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Sommer, Sonne, Orangenlimo... na, auch schon Durst bekommen ? :-)
Sommer, Sonne, Orangenlimo... na, auch schon Durst bekommen ? :-)

Ich muss Dir heute ein Geständnis machen, aber es fällt mir zum Glück ja einigermaßen leicht:

Veggie Tobi ist ein Schluckspecht, ein Trinker, ein Saufbruder – und was für einer !! Aber natürlich nur, was das nichtalkoholische Nass betrifft. Ganz klar, hicks. 😉

Und auch wenn es nichts bequemeres gibt, als nach einem harten Veggie-Arbeitstag eine Flasche gekauften Schnaps Limonade zu köpfen, für lieben Besuch oder als Extra für eine Party lohnt sich die Mühe, Limonade selbst zu machen allemal.

Mein Rezept für eine Orangenlimo á la Hausmarke ist wirklich easy. Es gibt also keine Ausrede, wie beispielsweise zwei linke Topflappen oder nicht mehr alle Zutaten im Schrank zu haben. Außerdem liefere ich Dir im folgenden auch ein paar interessante Tipps mit, die Du bis jetzt bestimmt nicht gekannt hast.

Ich weiß, es passt eigentlich nicht hierher, aber ein kleines Fundstück aus dem Netz zum Thema: „Warum trinken Mäuse und Ratten abends keinen Alkohol ? Sie fürchten sich vor dem Kater am nächsten Morgen.“ 😉

Schwierigkeit: Dauer: < 10 Minuten
Nährwertinfos: ca. 88 kJ (21 kcal) || Kohlenhydrate: 90,50 % | Eiweiss: 7,72 % | Fett: 1,78 % (pro 100 ml)

Zutatenliste für 4 Gläser (á 250 ml)

  • 1 l kaltes Wasser
  • 2 große Orangen
  • ½ Zitrone
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • für eine echte Limonade 1]: 80 g Zucker
  • 1 g Natron (ca. ¼ Teelöffel)
  • Eiswürfel, Zitronenmelisse (zum Dekorieren)

1] Siehe Abschnitt „Wissen für Besseresser“.

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • Krug
  • Kochlöffel

Und so wird’s gemacht

Wasser, den Saft der ausgepressten Früchte, (Vanille)Zucker und Natronpulver gut vermischen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.

Am besten gekühlt oder mit Eiswürfeln servieren.

Tipps für die Zubereitung

Leitungswasser ist Dir zu fade, Du magst lieber Prickelwasser ? Natürlich geht das Rezept auch prima mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser. Ich empfehle Dir, eine stark sprudelnde Sorte zu verwenden, da durch das Umfüllen und Rühren einiges an CO2 verloren geht. Sinnvoller ist es aber, das Getränk mit stillem Wasser zuzubereiten und nachträglich in einem Trinkwassersprudler mit CO2 zu versetzen.

Du bekommst mehr Saft mit weniger Anstrengung aus den Früchten, wenn Du sie vor dem Auseinanderschneiden einige Male in den Händen drückst.

Natriumhydrogencarbonat (besser bekannt als „Natron“) macht das Wasser weicher und nimmt auch ein bisschen von der Zitronensäure. Es ist kein Muss für das Rezept, aber ich wette mit Dir, daß Du den Unterschied schmecken wirst.

Wissen für Besseresser

Ob Sommer oder Winter, trinken ist wichtig, kurbelt den Stoffwechsel an und hilft so im übrigen auch beim Abnehmen: Ernährungsexperten empfehlen täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu konsumieren (kleiner Lesetipp: Wasser – Quelle unserer Gesundheit, erschienen bei DigitalLifestyle).

Der perfekte Zuckerrand

Ich hatte ja anfangs von Partys gesprochen, auf welchen sich eine selbstfabrizierte Limo besonders gut macht (man will ja schließlich seinen Gästen was bieten). Für noch mehr Komplimente solltest Du Dich an Gläsern mit Zuckerrand versuchen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es braucht etwas Übung. Also bitte nicht gleich aufgeben.

  1. Das Glas kopfüber halten und den Rand mit einer Scheibe Zitrone abfahren.
  2. Das Glas in den Zucker drücken und vorsichtig abklopfen, um locker haftende Partikel zu lösen.
  3. Fertig – es sollte nun so aussehen, wie auf meinem Foto (das beim ersten Mal geklappt hat; ich will ja nicht angeben; aber wer kann, der kann…).

Am besten funktioniert das mit feinkörnigem Zucker (für Kandis bräuchtest Du Sekundenkleber ;-).

Mogelpackung ?

Also ich muss an dieser Stelle ehrlich mit Dir sein: Meine Limonade ist nach deutschem Lebensmittelrecht eigentlich gar keine. Denn „echte“ Limo enthält mindestens 7 % Zucker. Aber mit Blick auf die schlanke Linie (wenn manchmal auch nur zu erahnen), verzichte ich auf die Extra-Zugabe.

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