Luftiger Kirsch-Rührkuchen mit echter Bourbon-Vanille

Ein einfach (und) leckerer Kirschkuchen...

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Fruchtige Sauerkirschen treffen in einem luftigen Rührteig auf echte Bourbon-Vanille. Da ist ein Stück Kuchen gar nicht genug... man will immer mehr! :-)
Fruchtige Sauerkirschen treffen in einem luftigen Rührteig auf echte Bourbon-Vanille. Da ist ein Stück Kuchen gar nicht genug... man will immer mehr! :-)

Mein unkomplizierter Kirschkuchen besteht aus einem locker-leckeren Rührteig mit feiner Vanille-Note. Ich bin mir sicher, den kriegst auch Du schnell gebacken (und gegessen).

Natürlich darf dabei ein kleiner Schuss Kirschwasser nicht fehlen… ein fruchtiger Klassiker mit einem kleinen Extra, eben ganz nach Veggie Tobi – Art. 🍒🍒🍒

Schwierigkeit: Dauer: 25 Minuten + ca. 30/60 Minuten Backzeit
Nährwertinfos: ca. 1620 kJ (387 kcal) || Kohlenhydrate: 65,97 % | Eiweiss: 6,67 % | Fett: 27,36 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 1 Kuchen (ca. 12 Stücke)

Für den Rührteig:

  • 250 g Butter
  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 300 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 1 Pkg Backpulver
  • 1 Glas Sauerkirschen, entsteint (ca. 350 g Abtropfgewicht)
  • 30 ml Kirschwasser (Obstbrand)
  • ½ Zitrone
  • Staubzucker zum Bestreuen

Benötigte Küchenutensilien

  • Sieb und kleine Schüssel
  • Rührschüssel
  • Esslöffel
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Gugelhupf-Backform
  • Pinsel oder Stück Küchenpapier

Und so wird’s gemacht

Die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle (gleich in die Rührschüssel geben) anschmelzen lassen. Die Butter darf maximal handwarm sein, da der Kuchen sonst misslingt.

Die Sauerkirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen und beiseite stellen.

Für den Rührteig weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier mit dem Mixer auf hoher Stufe für zwei Minuten luftig aufschlagen, bis sich möglichst alle Zuckerkristalle aufgelöst haben.

Als nächstes Mehl, Speisestärke, Backpulver, Kirschwasser sowie den Saft einer halben Zitrone dazugeben. Die Zutaten anfangs auf kleiner Stufe einrühren, danach auf hoher Stufe für mindestens zwei Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Die Sauerkirschen mit einem Esslöffel vorsichtig unterheben (nicht den Mixer verwenden!).

Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glattstreichen.

Backen in der Kombi-Mikrowelle (Heißluft + Mikrowelle):

Den Kuchen mit der Kombination 180 °C Heißluft (nicht vorgeheizt) und 100 Watt Mikrowelle ca. 30 Minuten backen, bis er eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat.

Backen im Heißluftbackofen:

Im vorgeheizten Backofen auf 160 °C für ca. 60 bis 70 Minuten backen.

Tipps für die Zubereitung

Die Speisestärke lässt den Kuchenteig besonders fein werden; dabei ist es egal, ob Du Maisstärke oder Kartoffelstärke verwendest.

Achte darauf, die Sauerkirschen gut abtropfen zu lassen!

Entsteinte Sauerkirschen enthalten trotzdem manchmal noch ein paar Kirschsteine oder Teile davon. Wenn Du auf Nummer sicher gehen magst, prüfe die Kirschen vor dem Verarbeiten im Kuchen.

Natürlich kannst Du – je nach Saison – die Kirschen auch frisch vom Baum holen. Die 350 g berechnen sich dann auf Basis der entsteinten Kirschen.

Den Saft der Sauerkirschen nicht wegschütten – der schmeckt nämlich wirklich lecker! 🙂

30 ml Kirschwasser entsprechen übrigens anderthalb Schnapsgläser. Es schadet aber auch nicht, den Alkohol „Pi mal Daumen“ zu dosieren („ein guter Schuss“ ist gerade ausreichend – hicks).

Wissen für Besseresser

Obstkonserven – besser als ihr Ruf!

Ich verwende zum Backen (generell zum Kochen) gerne alle Arten von Obstkonserven, egal ob in Dosen oder in Gläsern.

Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: Zum einen bleiben Konserven lange haltbar und sind zum anderen im Vergleich zu frischer Ware oft um ein Vielfaches günstiger. Vor allen Dingen aber bekommst Du wirklich jedes gewünschte Produkt zu jeder Jahreszeit.

Damit sich Obst in Dosen und Gläsern lange hält, wird es durch Hitze haltbar gemacht. Dieser Vorgang tötet Bakterien und Keime zuverlässig ab.

Das hat zugegeben einen kleinen Nachteil: Neben gewissen Einbußen Nährstoffen leidet vor allem die Optik. Zum Dekorieren sind deshalb frisches Obst oder Tiefkühlprodukte besser geeignet.

Obstkonserven lassen sich gut einsetzen zum Verbacken in Kuchen und als Teil von Fruchtfüllungen für Torten, aber auch als pürierte Früchte für Desserts und für die Zubereitung von Kompott.

Und natürlich zum einfach-so-Genießen. Also lass es Dir schmecken!

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