Keks-Felsbrocken

Achtung, hier kommen leckere Steine...

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Die gebackenen Keks-Felsbrocken sehen einfach zum Anbeißen aus - und es hat Staubzucker geschneit !
Die gebackenen Keks-Felsbrocken sehen einfach zum Anbeißen aus - und es hat Staubzucker geschneit !

Sollte es am Zuckerhut irgendwann einmal ein starkes Erdbeben geben, dann landen im Tal bestimmt einige dieser süßen Keks-Felsbrocken. 🙂

Mein Rezept besteht aus nur wenigen Zutaten, die eigentlich in jeder Küche vorrätig sein sollten (Granit oder ähnliches wird ausdrücklich nicht benötigt). Also für den Fall, daß sich bei Dir überraschend Besuch zum Nachmittagskaffee ankündigt, hast Du diese Kekse rasend schnell gebacken.

Schwierigkeit: Dauer: 10 Minuten + ca. 8 bis 10 Minuten Backzeit
Nährwertinfos: ca. 541 kJ (130 kcal) || Kohlenhydrate: 68,75 % | Eiweiss: 2,76 % | Fett: 28,48 % (alle Angaben pro Stück)

Zutatenliste für 1 Blech (ca. 20 Stück)

  • 125 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg Backpulver
  • 80 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 80 g Rosinen

Benötigte Küchenutensilien

  • Rührschüssel
  • Handschuhe (zum Kneten)
  • Backblech (mit Backpapier ausgelegt)

Und so wird’s gemacht

Den Backofen auf 190 °C mit der Einstellung „Heißluft“ vorheizen.

Die Butter in der Mikrowelle oder auf dem Herd anschmelzen; sie darf maximal handwarm sein. Alternativ die Butter einige Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.

Butter, Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten, bis sich dieser von der Schüssel löst. Zum Schluss die Rosinen hineinkneten.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Teighügel setzen. Sie sollten aussehen wie unregelmäßig geformte Felsbrocken (sonst macht ja auch der Name keinen Sinn ;-).

Auf der mittleren Schiene ca. 8 bis 10 Minuten backen. Nach dem Abkühlen am besten in einem geschlossenen Behälter aufbewahren.

Tipps für die Zubereitung

Deine Hände bleiben sauber, wenn Du zum Kneten des Teigs Einweghandschuhe trägst.

Als edler Ersatz für Vanillezucker eignet sich auch das Mark einer Vanilleschote. Dazu wird die Schote der Länge nach halbiert und mit einem stumpfen Messer (oder einem Teelöffel) deren Mark ausgeschabt. Alternativ kannst Du auch die gesamte Schote fein mahlen.

Solltest Du keine Rosinen mögen, dann versuche doch mal gehackte Schokolade: Die gibt es entweder fix und fertig zu kaufen oder Du schneidest einfach eine Tafel Vollmilch- bzw. Zartbitterschokolade in rosinengroße Stückchen.

Apropos Rosinen, für eine nicht ganz jugendfreie Version werden die Rosinen eine Viertelstunde lang in ca. 50 ml Rum eingelegt, auf der Herdplatte erhitzt (nicht kochen lassen) und abgekühlt verwendet.

Ein Tipp aus der Profi-Backstube: Du kannst das Backergebnis verbessern, indem Du eine Schale Wasser auf den Boden des Backofen stellst. Dadurch erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und die Kekse werden besonders zart (funktioniert übrigens auch beim Kuchen backen).

Bitte habe während des Backens ein Auge auf die Kekse; je nach Backofen sind sie nämlich bereits in weniger als acht Minuten fertig, manchmal brauchen sie aber auch etwas länger.

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