Knackiger Sommersalat mit Kirschen

Kirschen und Tomaten - eine geniale Kombi...

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Echt erfrischend und echt mal was anderes: Die Kombi aus saftig-süßen Kirschen passt perfekt zum fruchtigen Aroma der Cocktailtomaten und dem knackigen Eisbergsalat. Ein Muss für jede Sommerparty! ☀️☀️☀️
Echt erfrischend und echt mal was anderes: Die Kombi aus saftig-süßen Kirschen passt perfekt zum fruchtigen Aroma der Cocktailtomaten und dem knackigen Eisbergsalat. Ein Muss für jede Sommerparty! ☀️☀️☀️

Bestimmt kennst Du Salate mit Kirschtomaten… also habe ich mich gefragt, ob vielleicht ein Salat mit Kirschen und Tomaten nicht auch mal eine gute Idee wäre! Gesagt, getan – und es hat geschmeckt!

Daher will ich Dir dieses ungewöhnliche Rezept für einen knackigen Eisbergsalat mit Joghurtdressing und erntefrischen Sauerkirschen nicht länger vorenthalten. Probier es am besten gleich aus; ich verspreche Dir, Du wirst so begeistert sein wie ich. 🍒🍒🍒

Schwierigkeit: Dauer: 35 Minuten
Nährwertinfos: ca. 909 kJ (217 kcal) || Kohlenhydrate: 59,64 % | Eiweiss: 25,17 % | Fett: 15,19 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • ½ Kopf Eisbergsalat
  • 300 g kleine Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 200 g frische Kirschen (süß oder sauer)
  • 500 g Joghurt (3,5 % Fettgehalt)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • ½ Zitrone (mit essbarer Schale)
  • Gewürze: schwarzer Pfeffer, Salz

Empfohlene Beilagen

  • Toastbrot oder Vollkornbrot
  • Baguette

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • große Schüssel
  • kleine Schüssel
  • Quirl (oder Esslöffel)
  • Zestenreißer
  • Salatbesteck

Und so wird’s gemacht

Die obere Lage Blätter vom Eisbergsalat entfernen, dann den Kopf mit einem Messer vertikal teilen (von oben nach unten zum Strunk hin).

Den Strunk aus dem halben Salatkopf entfernen und den Eisbergsalat in gabelgerechte Stücke schneiden (siehe Bildergalerie für Anleitung). Den Salat in eine ausreichend große Rührschüssel geben, mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln und gut durchrühren.

Die Zwiebel schälen, in feine Stückchen würfeln und über den Salat verteilen.

Die Strauchtomaten je nach Größe in kleine Scheiben schneiden oder vierteln. Die Kirschen entsteinen und ebenfalls in Viertel schneiden. Beides zum Salat geben und vorsichtig unterheben.

Für das Dressing den Joghurt mit etwas Salz, gehackten Schnittlauch und schwarzen Pfeffer nach Geschmack mischen. Gut verrühren. Nach Belieben mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Den Salat portionsweise auf Teller oder in kleine Schüsseln verteilen und das Dressing mit einem Löffel über die einzelnen Portionen geben. Am besten leicht gekühlt servieren.

Tipp: Zum Garnieren ein wenig Abrieb der Zitronenschale über das Dressing streuen.

Tipps für die Zubereitung

Allein der Gedanke ans Zwiebel schneiden treibt Dir schon Tränen in die Augen? Na, dann lies meine Anleitung zum perfekten Schneiden von Zwiebeln!

Achte bei der Auswahl geeigneter Tomaten darauf, dass diese möglichst fest sind.

Als Alternative zu kleinen Cocktailtomaten eignen sich auch große Strauch- oder Fleischtomaten. Hier solltest Du aber definitiv die „labberigen“ Kerne entfernen, die kommen im Salat nicht gut.

Zum Entsteinen der Kirschen gibt es einen simplen Trick: Schneide die Kirsche mit einem scharfen Messer kreisrund am Stein entlang ein und drehe dann die obere Hälfte der Kirsche ab. Von der Unterseite entfernst Du den Stein mit den Fingern.

Beim Hantieren mit Kirschen empfehle ich Dir das Tragen von Handschuhen und einer Schürze, denn Kirschsaft gibt üble Flecken!

Falls Du Sauerkirschen verwenden möchtest, gehe etwas sparsamer mit dem Zitronensaft um.

Als Alternative zum Zestenreißer kannst Du mit einem Sparschäler etwas Zitronenschale abschaben und diese dann mit einem scharfen Messer hauchdünn schneiden.

Wissen für Besseresser

Haben Kirschen Steine oder Kerne?

Beim Schreiben dieses Rezepts bin ich auf eine interessante Frage gestoßen, die ich an dieser Stelle beantworten möchte. Nämlich „Ist das harte Ding in der Kirsche nun ein Kirschkern oder ein Kirschstein?“

Vielleicht kommt jetzt von Dir wie aus der Spritztüte geschossen die Antwort: »Ein Kern, schließlich gibt es ja Kirschkernkissen 1]!«

1] Für alle, die diese Dinger nicht kennen: Das sind kleine, mit Kirschsteinen gefüllte Stoffbeutelchen, die vorzugsweise für übertrieben viel Geld in Gesundheitsläden angepriesen werden.

Aber diese Antwort ist… eigentlich falsch!

Kirschen zählen nämlich zum Steinobst – und haben daher in ihrem Inneren einen Stein!

Natürlich kann man sprachlich argumentieren, dass der Stein einer Kirsche in ihrem Kern sitzt und daher der Stein auch ein Kern sei. Naja.

Ein echter Botaniker würde sich bei einer solchen Begründung (im übertragenen Sinn) die Bittermandel geben; die übrigens auch zu den Steinobstgewächsen gehört und deren Steine umgangssprachlich ebenfalls Kerne genannt werden. Was für ein Durcheinander!

Kernobst vs. Steinobst

Steinobst besitzt im Gegensatz zum Kernobst nur einen einzigen, meist harten „Kern“, der den Samen der jeweiligen Pflanze einschließt. Hingegen besitzen die Früchte von Kernobst in ihrem Inneren ein Kerngehäuse mit mehreren Samen.

Zum Kernobst zählen unter anderem

  • Äpfel,
  • Birnen,
  • Quitten und
  • Mispeln.

Zum Steinobst gehören

  • Kirschen (Süß-, Sauerkirschen),
  • Pflaumen,
  • Aprikosen,
  • Nektarinen und
  • Pfirsiche.
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