Klassisch panierte Zucchini (mit scharfer Paprika und Pfeffer)

Einfach und schnell - aber lecker...

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Geht schnell, ist knusprig-kross und hat weniger Kalorien als man auf den ersten Blick vermuten mag - meine panierten Zucchini. Ideal als Vorspeise, kleiner Snack zwischendurch oder mit einer Beilage als vollwertige Mahlzeit.
Geht schnell, ist knusprig-kross und hat weniger Kalorien als man auf den ersten Blick vermuten mag - meine panierten Zucchini. Ideal als Vorspeise, kleiner Snack zwischendurch oder mit einer Beilage als vollwertige Mahlzeit.

Im eigenen Garten liefern sich Deine Zucchini ein Wettrennen, wer denn wohl die Größte wird – aber Dir gehen so langsam die kulinarischen Ideen aus? Mein Vorschlag: Panierte Zucchini!

Dieses Rezept ist ganz einfach, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt wirklich (fast) jedem! So schnell können Deine Zucchini gar nicht wachsen…

Schwierigkeit: Dauer: 30 Minuten
Nährwertinfos: ca. 1943 kJ (464 kcal) || Kohlenhydrate: 53,43 % | Eiweiss: 17,22 % | Fett: 29,35 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • 1 bis 3 Zucchini (je nach Größe)
  • Paniermehl (Semmelbrösel)
  • 2 Eier
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika, Chiliflocken
  • Butterschmalz oder Sonnenblumenöl

Beilagen

  • Reis oder Wildreis
  • Bratkartoffeln
  • Brötchen und Ketchup

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • 2 tiefe Teller
  • Gabel
  • Bratpfanne
  • Pfannenwender

Und so wird’s gemacht

Semmelbrösel in einen tiefen Teller füllen.

Die Eier in einen tiefen Teller aufschlagen und zusammen mit einer ausreichenden Menge an Paprikapulver, Chili, grob gemahlenem Pfeffer und einer Prise Salz verquirlen.

Die Zucchini gut waschen und abtrocknen, danach mit einem scharfen Messer in circa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. End- und Anfangsstücke gegebenenfalls verwerfen.

Die einzelnen Zucchini-Scheiben zuerst in die Eimasse tauchen, dann in die Semmelbrösel und leicht abklopfen. Für eine dickere Panade den Vorgang einmal wiederholen.

Die panierten Zucchini in eine gut vorgeheizte Pfanne geben und mit ausreichend Fett auf mittlerer Hitze beidseitig goldbraun braten. Möglichst heiß servieren.

Tipps für die Zubereitung

Achte darauf, die Scheiben nicht dicker als ca. einen Zentimeter zu schneiden. Werden die Scheiben zu dick, dann bleiben die Zucchini innen hart (essen kannst Du sie natürlich trotzdem).

Die Panade ist ein richtiger „Gewürzfresser“ – soll heißen, ein zu viel an Paprika und Pfeffer kann es eigentlich nicht geben. Ich habe etwas über einen gehäuften Esslöffel Paprika-/Chilipulver und einen gehäuften Teelöffel grob gemahlenen Pfeffer verwendet. Nur mit dem Salz sei bitte sparsamer.

Paniertes heißt immer auch großzügig mit Bratfett umgehen. Bei zu wenig Fett riskierst Du, dass die Zucchini ungleichmäßig bräunen und schneller anbrennen.

Das klassische Panieren mit Mehl als ersten Arbeitsschritt kannst Du Dir getrost sparen. Das Ei haftet sehr gut an den Zucchini und macht das Mehlbad daher unnötig. So sparst Du Zeit.

Etwas Zitronensaft (nur einige Tropfen) über die gebratenen Zucchini geträufelt und Du bekommst zur deftigen Panade eine leicht frische Note.

Wissen für Besseresser

Lang – länger – noch essbar? Wie groß darf eine Zucchini sein?

Zucchini sind für einen Rezeptschreiber wie Veggie Tobi kein einfaches Gemüse. Denn es ist fast unmöglich, durch Angabe einer Stückzahl eine bestimmte Menge des zu den Kürbissen zählenden Wintergemüses festzulegen. Also bleibt oft nur ein grobes Schätzen.

Im Handel (und erst recht natürlich im eigenen Garten) findet sich eine Vielzahl unterschiedlich großer Zucchini, denn die Früchte können in nahezu jedem Wachstumsstadium verzehrt werden: Ob mickrige zehn Zentimeter oder stattliche 80 cm!

Junge, kleine Zucchini eignen sich am besten für Salate und als Rohkost. Sie besitzen ein weiches Fruchtfleisch mit wenigen Kernen. Probier doch mal meinen knackigen Zucchini-Salat mit einem Dressing aus Joghurt und Honig.

Gewichtigere Brummer von um die zwanzig bis dreißig Zentimeter lassen sich besonders gut füllen, beispielsweise als Zucchini auf mediterrane Art mit Sojahack.

Selbst besonders lange Exemplare büßen nichts von ihrem kürbisähnlichen Geschmack ein. Allerdings wachsen mit den Früchten auch die Kerne. Zudem kann das Innere leicht „verholzen“ und hart werden. Diese Früchte solltest Du am besten panieren, wie ich es Dir hier in diesem Rezept gezeigt habe.

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