Klassische Linsensuppe mit Sahne

Ein schneller Klassiker...

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Mein super einfaches Rezept für eine klassische Linsensuppe ist Dein idealer Sattmacher sowohl für den großen wie für den kleinen Hunger - und ruckzuck fertig. Dazu noch ein paar Scheiben geröstetes Brot... so lecker, das könnte man jeden Tag essen!
Mein super einfaches Rezept für eine klassische Linsensuppe ist Dein idealer Sattmacher sowohl für den großen wie für den kleinen Hunger - und ruckzuck fertig. Dazu noch ein paar Scheiben geröstetes Brot... so lecker, das könnte man jeden Tag essen!

Mit einem leisen »Schau mir in die Augen, kleine Linse.« verabschiedete sich Spargeltarzan von seinem Lieblingsgemüse.

Ich mag ja solche mehrdeutigen Wortspiele… aber absolut eindeutig lecker ist meine Linsensuppe. Ganz einfach zubereitet mit vorgekochten Linsen aus der Dose. Warum kochen bei Linsen wichtig ist, erfährst Du übrigens am Ende des Rezepts.

Lass Dir meine Linsensuppe schmecken – am besten zusammen mit Deinem Liebsten! 💕

Schwierigkeit: Dauer: 25 Minuten
Nährwertinfos: ca. 1477 kJ (353 kcal) || Kohlenhydrate: 43,23 % | Eiweiss: 20,09 % | Fett: 36,68 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • 1 Zwiebel
  • Bratfett (z.B. Butter oder Rapsöl)
  • 2 Dosen Tellerlinsen (Abtropfgewicht á ca. 240 g)
  • 300 ml Wasser
  • 200 g süße Sahne
  • 3 gehäufte Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
  • gemahlener bunter Pfeffer nach Belieben
  • etwas gehackten Schnittlauch und Pfeffer zum Anrichten

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • Kochtopf mit Deckel
  • Kochlöffel
  • Pürierstab

Und so wird’s gemacht

Bei mittlerer Hitze die gewürfelten Zwiebeln mit etwas Bratfett oder Öl goldbraun braten.

Wasser, Linsen und Sahne dazugeben. Alles zusammen aufkochen.

Als nächstes die Gemüsebrühe hinzugeben und mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nun die Suppe weitere fünf Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab cremig rühren. Sie darf noch leicht stückig sein (Vorsicht – Spritzgefahr!).

Noch einmal kurz aufkochen, dann den Topf von der Kochstelle nehmen und mit frischem Schnittlauch oder anderen Kräutern und grob gemahlenem Pfeffer servieren. Guten Appetit!

Lass die Zwiebelwürfe ruhig gut anbraten; je mehr Röstaromen, umso besser. Allerdings solltest Du trotzdem hin und wieder umrühren, damit alles gleichmäßig bräunt.
Lass die Zwiebelwürfe ruhig gut anbraten; je mehr Röstaromen, umso besser. Allerdings solltest Du trotzdem hin und wieder umrühren, damit alles gleichmäßig bräunt.

Tipps für die Zubereitung

Bitte nutze einen ausreichend großen Topf – besonders wenn Du mit dem Pürierstab hantierst (sonst gibt’s eine Sauerei auf dem Herd).

Wie Du auf dem Bild siehst, sollte die Zwiebel schon gut gebräunt werden. Die Röstaromen bilden einen guten Kontrast zum sahnigen Geschmack der Suppe. Beim Anbraten das regelmäßige Umrühren nicht vergessen (denn verbrennen sollten die Zwiebeln natürlich nicht)!

Ich wollte, dass die Linsen noch etwas zu sehen sind und habe die Suppe daher nicht ganz cremig püriert. Das bleibt aber Dir überlassen.

Für eine vegane Variante ersetzt Du einfach die Sahne durch eine pflanzliche Alternative. Achte darauf, dass diese hitzebeständig ist (nicht jede „Schlagcreme“ ist das). Alle anderen Zutaten sollten vegan sein; guck bei der Gemüsebrühe trotzdem vorsichtshalber auf der Packung nach.

Ist die Suppe nach dem Pürieren zu dickflüssig, kannst Du ruhig noch 100 ml Wasser dazugeben. Dann solltest Du sie ein weiteres Mal aufkochen und mit Gemüsebrühe und Pfeffer abschmecken.

Wissen für Besseresser

Warum muss man Linsen kochen?

Du darfst Linsen keinesfalls roh verzehren. Warum? Weil ich sonst unter Umständen einen Leser weniger habe – und das fände ich ziemlich schade. 😉

Rohe Linsen enthalten nämlich unbekömmliche Lektine. Das sind komplexe Proteine, die für den Menschen gesundheitsschädlich sein können und bei ausreichender Menge sogar tödlich wirken.

Das gilt aber nicht nur für Linsen, sondern für viele andere Hülsenfrüchte auch – deshalb: Hülsenfrüchte am besten immer kochen! Ausgenommen sind beispielsweise Erbsen.

Ich will Dir aber nicht den Genuss an Linsen verderben. Kochen genügt und schon werden die Proteine in eine ungefährliche Form denaturiert. Und in dieser bleiben sie auch nach dem Erkalten der Speise.

Da wir ja sowieso mit vorgekochten Linsen aus der Dose arbeiten, ist das Risiko von vornherein nahezu nicht vorhanden. Wenn Dir die Suppe also nicht bekommt… tja… dann lag es wohl am Koch. 😉

Wie gesund sind Linsen?

Linsen stellen eine natürliche Eiweißquelle dar und stecken auch sonst voller Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente:

Sie enthalten beispielsweise Vitamin A, Vitamin E, verschiedene B-Vitamine, Folsäure und Niacin. Dazu noch wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor sowie Selen.

Linsen sind also nicht nur lecker, sondern auch eine gesunde Bereicherung für Deinen Speiseplan! 🙂