Orangencreme mit Kekskrümeln

Sommerlich leichtes Fruchtdessert...

Werbung
Gut gekühlt schmeckt die sommerlich leichte Orangen-Quarkcreme am besten !
Gut gekühlt schmeckt die sommerlich leichte Orangen-Quarkcreme am besten !

Orangen verbinde ich immer mit Sommer – Sonne, blauer Himmel, Strand und Meer ! Wäre eigentlich mal wieder Zeit für einen kleinen Urlaub…

Aber der ganze Stress: Reise buchen, Koffer packen, der Stau auf dem Weg zum Flughafen, nein danke. Dann doch lieber auf die eigene Terrasse legen, Beine hoch und entspannen. Aber etwas fehlt zum perfekten Urlaubsfeeling… zum Beispiel ein leckeres Dessert mit fruchtigen Orangenstückchen.

Deshalb stelle ich Dir heute meine Orangencreme mit Kekskrümeln vor. Die ist schnell gemacht und lässt sich auch gut vorbereiten. So verbringst Du mehr Zeit in der Hängematte und weniger in der Küche ! 🙂

Was jetzt noch zum perfekten Sommertag fehlt, ist eine eisgekühlte Orangenlimo.

Schwierigkeit: Dauer: 15 Minuten
Nährwertinfos 1]: ca. 1324 kJ (319 kcal) || Kohlenhydrate: 53,71 % | Eiweiss: 28,83 % | Fett: 17,46 % (alle Angaben pro Portion)

1] Die Nährwertangaben im Rezept beziehen sich auf die Zubereitung ohne Kekse. Da deren Kalorienzahl und Zusammensetzung sowohl mengenmäßig als auch je nach Sorte schwankt, könnte ich hier sowieso nur schätzen.

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • 500 g fettarmer Joghurt (1,8 %)
  • 250 g Speisequark (40 % Fett i. Tr.)
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 3 Orangen
  • 20 ml Orangenlikör
  • 5-8 knusprige Schokokekse

Benötigte Küchenutensilien

  • Rührschüssel
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Esslöffel oder kleine Soßenkelle

Und so wird’s gemacht

Den Joghurt zusammen mit Speisequark, Vanillezucker und Orangenlikör in eine Schüssel geben.

Zwei Orangen halbieren, auspressen und den Saft der Joghurt-Quarkmasse hinzufügen. Die dritte Orange schälen und filetieren, die Filets in kleine Stückchen schneiden.

Die Masse mit dem Mixer für mindestens zwei Minuten cremig rühren; zuerst auf kleiner Stufe, dann auf hoher Stufe locker aufschlagen.

Die Orangenfilets dazugeben und vorsichtig (!) mit dem Mixer oder einem Löffel unterheben.

Die Kekse zerkrümeln und etwa die Hälfte in die Dessertschalen füllen. Darauf die Joghurt-Quarkcreme verteilen und mit den restlichen Keksbröseln bestreuen.

Garniervorschlag: Einige schön geschnittene Orangenfilets aufheben und zum Schluss über die Keksbrösel geben (leider haben sich meine Orangen nicht gut schneiden lassen, deshalb das Rezeptfoto ohne Deko).

Tipps für die Zubereitung

Auf den Orangenlikör kannst Du natürlich verzichten. Für einen intensiveren Orangengeschmack bietet sich als nicht-alkoholische Alternative Orangenaroma an (gibt es in kleinen Fläschchen). Alternativ reibst Du etwas Orangenschale in die Joghurtcreme (aber bitte nur unbehandelte Orangen verwenden).

Anstelle der Kekse eignen sich auch Schokostreusel. Mische Streusel aus dunkler, Vollmilch- und weißer Schokolade – das sieht besonders interessant aus.

Das Dessert schmeckt übrigens gut gekühlt am besten. Stelle es also vor dem Servieren für eine Stunde in den Kühlschrank oder verwende kalte Zutaten, falls Du es sofort auf den Tisch bringen möchtest.

Wissen für Besseresser

Orangen gehören zu den Zitruspflanzen und sind in Europa bereits seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Die süße Orange zählt zu den am häufigsten angebauten Zitrusfrüchten weltweit.

In manchen Teilen Deutschlands werden Orangen auch Apfelsinen genannt.

Grüne Orangen !?

Die Farbe Orange ist bei Orangen kein Merkmal der Fruchtreife; auch grüne Früchte können deshalb bedenkenlos verzehrt werden.

Damit eine Orange ihrem Namen farbmäßig alle Ehre macht, braucht sie – Du wirst es kaum glauben – Kälte, denn die Farbveränderung ist temperaturabhängig.

Doch das ist nicht in allen Anbaugebieten der Fall und bei frühen Ernten fehlt der Kältereiz natürlich ebenso. Die Orangen bleiben grün, schmecken aber genauso gut wie ihre farbigen Kollegen.

Nun ist es aber so, daß viele Menschen mit der Farbe Grün eher unreife Früchte verbinden. Aus diesem Grund werden Orangen „entgrünt“. Dazu begast man die Früchte mit Ethylen. Ethylen baut das grüne Chlorophyll ab – und schon bekommt die Orange das uns bekannte Aussehen.

Werbung