Zwieback-Marzipan-Käsekuchen

Auf den Boden kommt es an...

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Zwieback-Marzipan-Käsekuchen... da bleibt es bestimmt nicht nur bei einem Stück ! :-)
Zwieback-Marzipan-Käsekuchen... da bleibt es bestimmt nicht nur bei einem Stück ! :-)

Als Kind war mir Käsekuchen immer ein klein wenig suspekt. Ich meine, Käse. Das passte für mich so gar nicht zu einem süßen Gebäck. Naja, irgendwie dachte ich wohl in die völlig falsche Richtung.

Aber spätestens der köstliche Duft beim Öffnen des Backofens hat mich dann doch überzeugt, daß da kein alter Emmentaler auf mich wartet. 😉

Spaß beiseite. Käsekuchen gibt es ja in unzähligen Variationen. Und ich werde hier in meinem Blog immer mal wieder eine davon vorstellen, denn meine Sammlung an Käsekuchen-Rezepten ist schier grenzenlos.

Du kannst Dich also zukünftig auf einiges gefasst machen – am besten fängst Du gleich mit dem Backen an und probierst dieses Rezept sofort aus !

Schwierigkeit: Dauer: 20 Minuten + ca. 55/70 Minuten Backzeit
Nährwertinfos: ca. 2099 kJ (506 kcal) || Kohlenhydrate: 56,70 % | Eiweiss: 14,12 % | Fett: 29,18 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 1 Kuchen (ca. 12 Stücke)

Für den Boden:

  • 8 Scheiben Zwieback
  • 200 g Marzipan

Für die Quarkcreme:

  • 250 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 500 g Magerquark (20 % Fett)
  • 250 g Speisequark (40 % Fett)
  • 1 Zitrone
  • 100 g Speisestärke
  • 1 Pkg Backpulver
  • 30 ml Obstbrand

Für die Zubereitung benötigte Küchenutensilien

  • Rührschüssel
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Springform mit 26 cm Durchmesser
  • Backpapier
  • Pinsel oder Stück Küchenpapier
  • Löffel

Und so wird’s gemacht

Zuerst den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und dieses mit dem Ring fixieren. Überstehendes Backpapier nach unten umschlagen (bitte nicht abschneiden, da es sonst versehentlich einreißen könnte).

Bei Bedarf den Rand der Form mit etwas Butter einstreichen und mit Mehl bestäuben.

Boden vorbereiten:

Den Zwieback zerbröseln und gleichmäßig bis zum Rand der Form verteilen.

Das Marzipan in Stücke teilen, diese mit den Fingern flachdrücken (ca. 1 mm dick) und über den Zwieback legen. Alternativ mit dem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Unterlage ausrollen.

So sieht der Boden für den Käsekuchen aus - belegt mit Zwieback und Marzipan.
So sieht der Boden für den Käsekuchen aus – belegt mit Zwieback und Marzipan.

Quarkcreme vorbereiten:

Die Butter in der Mikrowelle oder auf dem Herd leicht anschmelzen lassen.

Zucker und Vanillezucker dazugeben, mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe mindestens eine Minute schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine schaumige Masse entstanden ist.

Nun die Eier ebenfalls mit dem Mixer für eine Minute unterrühren. Danach die übrigen Zutaten (Quark, Zitronensaft, Speisestärke, Backpulver, Obstbrand) hinzufügen und alles für weitere zwei Minuten gut vermengen. Die Masse sollte eine cremige Konsistenz besitzen.

Die Creme vorsichtig in die vorbereitete Springform füllen.

Backen in der Kombi-Mikrowelle (Heißluft + Mikrowelle):

Den Kuchen mit der Kombination 160°C Heißluft (nicht vorgeheizt) und 100 Watt Mikrowelle ca. 55 Minuten backen, bis er eine schöne goldbraune Farbe annimmt.

Backen im Heißluftbackofen:

Im vorgeheizten Backofen auf 160°C für ca. 70 Minuten backen.

Tipps für die Zubereitung

Zwieback in den Aggregatzustand „feine Brösel“ zu bekommen ist – man mag es kaum glauben – eine kleine Herausforderung, die es zu meistern gilt:

Mit bloßer Handarbeit bleiben immer größere Stückchen übrig. Am besten steckst Du den Zwieback in einen Gefrierbeutel und zerdrückst ihn mit einem stabilen Glas, Nudelholz oder einer Glasflasche.

Im Rezeptteil habe ich Dir ja schon verraten, wie Du Marzipan ohne großen Aufwand „flachlegen“ kannst: Einfach mit den Fingern Stücke der Marzipan-Rohmasse in dünne Scheiben formen.

Das klappt übrigens am besten, wenn sich das Marzipan vorher etwas im Kühlschrank ausruhen durfte (warmes Marzipan ist recht klebrig).

Wissen für Besseresser

Der Käsekuchen wird in manchen Regionen Quarkkuchen oder Quarktorte genannt (mir persönlich besonders sympathisch, siehe meine Kindheitserinnerungen weiter oben). In Österreich nennt man ihn Topfenkuchen. Eingebürgert hat sich auch der englischsprachige Begriff cheesecake.

Das älteste Käsekuchenrezept datiert auf das Jahr 300 vor unserer Zeitrechnung und stammt aus der Feder (bzw. dem Backofen) des griechischen Physikers Aigimos.

Sogar die alten Römer waren hin und weg. Ob Kleopatra ihrem Caesar auch mal einen Käsekuchen gebacken hat ? Ganz bestimmt. 😉

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