Schoko-Kirsch-Muffins

Süße kleine Küchlein...

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Kleine Küchlein, ganz groß - diesen schokoladigen Kirsch-Muffins kann bestimmt keine Naschkatze widerstehen!
Kleine Küchlein, ganz groß - diesen schokoladigen Kirsch-Muffins kann bestimmt keine Naschkatze widerstehen!

Meine Muffins aus feinem Schokoladenteig mit fruchtigen Sauerkirschen haben bislang selbst die verwöhntesten Kuchenesser überzeugt.

Und ich bin mir sicher, dass sie auch bei Dir im Handumdrehen reißenden Absatz finden werden. Vielleicht solltest Du also gleich die doppelte Menge backen…

Aber das Beste an diesem Rezept: Es ist unglaublich schnell zubereitet und gelingt Dir fast immer! 🙂

Muffins eignen sich übrigens prima zum Verschenken, als kleines Mitbringsel für eine Party, zum Picknick oder einfach als süßes Geschenk anstelle von Blumen.

So, jetzt aber genug der vielen Worte – Kochschürze umbinden, Mixer rausholen, loslegen!

Schwierigkeit: Dauer: 20 Minuten + ca. 30/40 Minuten Backzeit
Nährwertinfos: ca. 1293 kJ (309 kcal) || Kohlenhydrate: 60,20 % | Eiweiss: 8,43 % | Fett: 31,37 % (pro Muffin bei 12 Stück)

Zutatenliste für ca. 12 mittelgroße Muffins

  • 1 Glas Sauerkirschen, entsteint (min. 370 g Abtropfgewicht)
  • 150 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 150 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Pkg Backpulver
  • 30 g Kakao

Benötigte Küchenutensilien

  • Sieb
  • kleine Schüssel
  • Rührschüssel
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Kochlöffel
  • Muffinförmchen aus Papier
  • Löffel

Und so wird’s gemacht

Den Backofen auf 180 °C (Heißluft) vorheizen.

Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen (bei Bedarf den Saft auffangen und anderweitig nutzen oder später etwas davon zum Teig geben).

Die Butter auf dem Herd oder in der Mikrowelle leicht anschmelzen lassen, bis diese handwarm ist. Zusammen mit den Eiern in einer Rührschüssel zwei Minuten lang auf hoher Stufe schlagen.

Die übrigen Zutaten hinzufügen und für mindestens weitere zwei Minuten gut miteinander verrühren (zuerst auf niedriger Stufe, dann auf hoher).

Abschließend die Kirschen mit einem breiten Kochlöffel vorsichtig unterheben.

Die Muffinförmchen zu ca. zwei Dritteln mit Teig füllen und auf ein Backblech stellen.

Backen in der Kombi-Mikrowelle (Heißluft + Mikrowelle):

Die Küchlein mit der Kombination 200 °C Heißluft (nicht vorgeheizt) und 100 Watt Mikrowelle ca. 30 Minuten backen, bis sich an der Oberfläche die für das Gebäck typischen Risse bilden.

Backen im Heißluftbackofen:

Im vorgeheizten Backofen auf 200 °C für ca. 40 Minuten backen.

Tipps für die Zubereitung

Ist Dir der Teig etwas zu fest geraten, rühre ein paar Esslöffel Kirschsaft darunter. Damit wird nicht nur Dein Teig schön locker, sondern auch aromatischer.

Für eine Erwachsenen-Version des Rezepts (soll heißen, mit Alkohol) gibst Du 20 cl Kirschwasser dazu, das ist genau ein Schnapsglas voll.

Meine Muffinförmchen erwiesen sich leider als etwas instabil (jedenfalls hatte ich die Befürchtung, dass sie mir im Ofen auseinander klappen). Deshalb habe ich immer zwei Förmchen für einen Muffin verwendet.

Achte darauf, dass sich die Förmchen im Ofen nicht berühren. Sie brauchen Platz, damit schöne runde Küchlein entstehen (es sei denn, Du möchtest eckige fabrizieren – sehen bestimmt auch interessant aus).

Bitte behalte Deine Muffins während des Backens gut im Auge. Meine obigen Angaben bezüglich Backdauer sind Erfahrungswerte und abhängig von der Größe der Muffinförmchen und der eingefüllten Teigmenge.

Du kannst übrigens ganz einfach testen, ob die Muffins bereits fertig sind: Stecke einen kleinen Holzspieß (z.B. Zahnstocher) in die Mitte des Gebäcks und ziehe ihn raus. Hängt noch Teig daran, müssen die Küchlein ein bisschen länger im Ofen bleiben.

Wissen für Besseresser

Muffins – wer hat’s erfunden?

Muffins, das sind im Grunde kleine Rührkuchen in Pappförmchen. So weit, so gut.

Die genaue Herkunft dieses genialen Gebäcks liegt aber im Dunkeln. Mehr noch – der Begriff „Muffins“ hat in verschiedenen Landesküchen eine jeweils andere Bedeutung:

Während in Nordamerika Muffins kleine, mit Backpulver gebackene Küchlein sind (wie in diesem Rezept), meint der Engländer damit ein flaches, rundes Hefegebäck, das ähnlich wie Toast aussieht.

Jedenfalls haben Muffins durchaus Tradition – die britische Version existiert bereits seit dem 18. Jahrhundert, für die nordamerikanische Variante sind Rezepte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt.

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