Tobis Lebkuchen-Pralinen

Die wahrscheinlich lebkuchigste Praline der Welt...

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Dieses leckere Konfekt kannst Du in weniger als einer halben Stunde zubereiten - und in fünf Minuten vernaschen...
Dieses leckere Konfekt kannst Du in weniger als einer halben Stunde zubereiten - und in fünf Minuten vernaschen...

Bestimmt kennst Du die längste Praline der Welt… aber hast Du schon einmal von der „lebkuchigsten“ aller Pralinen gehört? Tja, sowas findest Du nur auf meinem Blog… 🙂

Mit diesem Konfekt überraschst Du nicht nur gute Freunde zum Kaffee, sondern zauberst im Handumdrehen und ohne den Backofen bemühen zu müssen eine süße Köstlichkeit mit hohem Suchtfaktor.

Schwierigkeit: Dauer: 30 Minuten (plus Stehzeit)
Nährwertinfos: ca. 234 kJ (56 kcal) || Kohlenhydrate: 65,47 % | Eiweiss: 9,25 % | Fett: 25,28 % (alle Angaben pro Stück)

Zutatenliste für ca. 60 Stück

  • 4 Soßenkuchen
  • Alkohol nach Wahl (z.B. Rum oder Kirschwasser)
  • 400 g Schoko-Kuvertüre (Vollmilch)

Zum Dekorieren:

  • 50 g weiße Kuvertüre
  • eine Handvoll gehobelte Mandeln
  • eine Handvoll gehackte Walnusskerne

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • kleine Schale
  • Holzspieße
  • Backblech (mit Backpapier ausgelegt)

Und so wird’s gemacht

Die Schokokuvertüre im Wasserbad auf dem Herd oder in der Mikrowelle (100 bis 250 Watt für fünf bis zehn Minuten) langsam schmelzen lassen und in eine kleine Schale füllen.

Den Soßenkuchen währenddessen in Würfel schneiden. Bei Bedarf die abgerundeten Kanten entfernen, um ein möglichst gleichmäßig geformtes Konfekt zu erhalten.

Die Würfel mit etwas Alkohol besprenkeln (nicht durchtränken), mit einem Holzspieß in die flüssige Kuvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und zum Trocknen auf ein Stück Backpapier legen.

Zum Dekorieren auf die noch flüssige Kuvertüre Mandelblättchen bzw. gehackte Walnusskerne streuen oder mit weißer Kuvertüre verzieren.

Nach dem Trocknen eventuell überstehende Schokoränder am Boden des Gebäcks mit einem scharfen Messer abschneiden. In einem geschlossenen Behälter verpackt bleiben die Pralinen ca. zwei Wochen frisch.

Tipps für die Zubereitung

Möchtest Du eine alkoholfreie Variante zubereiten, dann verwende einige Spritzer Orangensaft (z.B. frisch gepressten) oder verzichte ganz auf die Zugabe von Flüssigkeit (die Pralinen werden damit allerdings auch ein wenig „bissfester“).

Auch eine streng vegane Variante ist problemlos möglich, da Soßenkuchen von Haus aus ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt. Lediglich bei der Wahl der Kuvertüre solltest Du natürlich eine milchfreie Sorte wählen (aber da stehen ja mehr als genug zur Auswahl).

Nach dem Tränken der Soßenkuchen mit Alkohol ist Schnelligkeit gefragt, denn das Gebäck weicht relativ schnell auf – am besten immer nur so viele Stücke beträufeln, wie Du binnen fünf Minuten in die geschmolzene Schokolade tauchen kannst.

Spritzbeutel selbst gemacht: Schneide die Spitze von einer Frischhaltetüte ab (ca. 1 mm, nicht breiter), befülle sie max. bis ein Drittel mit der aufzutragenden Masse und drehe die Tütenöffnung einige Male zusammen – fertig ist der „Dressierbeutel“, wie wir Chocolatiers sagen.

Für meine Malerei mit weißer Kuvertüre habe ich diese übrigens direkt in der Frischhaltetüte geschmolzen (Mikrowelle, 100 bis 250 Watt, 5 bis 7 Minuten).

Solltest Du genauso wild auf Lebkuchen sein wie Veggie Tobi, dann kauf‘ lieber ein paar Soßenkuchen extra… ich meine, man muss doch vorher mal probieren. Oder? 😉

Wissen für Besseresser

Praline oder nicht Praline – das ist hier die Frage!?

Die Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse definiert Pralinen als

„Erzeugnis in mundgerechter Größe […] aus einer einzigen Schokoladenart oder aus zusammengesetzten Schichten oder einer Mischung von Schokoladenarten […] und anderen Lebensmitteln, sofern der Schokoladenanteil mindestens 25 % des Gesamtgewichts des Erzeugnisses entspricht“

So gesehen sind meine Lebkuchen-Pralinen also echte Pralinen. 🙂

Natürlich werden nun einige Chocolatiers vehement Widerspruch einlegen, denn für einen Traditionalisten haben in Pralinen nämlich weder Lebkuchen noch Waffeln etwas zu suchen. Ich persönlich stehe da eher auf dem Standpunkt „Hauptsache lecker!“… und Du?

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