Asiatische Kartoffelsuppe mit Kokosmilch

Kartoffel + Kokosnuss = Suppe

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Kokosmilch verleiht meiner cremigen Kartoffelsuppe ein exotisches Aroma. Und serviert in einer Tasse wird sie auch zu einem optischen Hingucker - ideal als Vorspeise.
Kokosmilch verleiht meiner cremigen Kartoffelsuppe ein exotisches Aroma. Und serviert in einer Tasse wird sie auch zu einem optischen Hingucker - ideal als Vorspeise.

Was haben Kartoffeln und Kokosnüsse gemeinsam?

Zugegeben, eher wenig. Noch nicht einmal die Form will so recht passen. Aber eine Übereinstimmung gibt es auf jeden Fall: Beide zusammen ergeben eine der leckersten Kartoffelsuppen der Welt!

Falls Du es nicht glaubst, brauchst Du nur das folgende Rezept auszuprobieren.

Übrigens: Kokosmilch ist in der Küche vielseitig einsetzbar und der ideale Ersatz für tierische Produkte wie Sahne aus Kuhmilch. Deshalb ist meine Kartoffelsuppe auch für Veganer geeignet und schmeckt trotzdem (oder gerade deshalb) tierisch lecker. 🙂

Schwierigkeit: Dauer: 30 Minuten
Nährwertinfos: ca. 2031 kJ (485 kcal) || Kohlenhydrate: 55,70 % | Eiweiss: 11,46 % | Fett: 32,83 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 3-4 Personen

  • 750 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • Bratfett (z.B. Butterschmalz oder Rapsöl)
  • 500 g Tiefkühl-Gemüse (z.B. Kaisergemüse)
  • 600 ml Wasser
  • 400 ml Kokosnuss-Milch (1 Dose)
  • 3 gehäufte Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
  • ca. 1/2 gestrichener Teelöffel Salz
  • Weitere Gewürze: Pfeffer, Chiliflocken
  • Kürbiskerne (zum Anrichten)

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • Sparschäler (Kartoffelschäler)
  • Kochtopf mit Deckel
  • Pürierstab

Und so wird’s gemacht

Die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke mit einer Dicke zwischen einem und zwei Zentimeter schneiden.

Die Zwiebel schälen, würfeln und in einem (für die Suppe) ausreichend großen Kochtopf mit etwas Bratfett (z.B. Butterschmalz oder Rapsöl) anbräunen.

Das TK-Gemüse in den Topf geben und leicht anschwitzen.

Kartoffeln, Wasser und Kokosmilch sowie alle Gewürze (Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Chiliflocken) hinzufügen. Gut umrühren und für ca. 20 Minuten abgedeckt auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Am Ende der Kochzeit mit einer Gabel prüfen, ob die Kartoffeln bereits weich sind. Dann die Suppe mit einem Mixstab (oder per Hand mit einem Kartoffelstampfer) auf die gewünschte Konsistenz pürieren.

Auf Tellern anrichten und abschließend mit Kürbiskernsamen bestreut servieren.

Müssen nicht schön sein, nur schön gleichmäßig: Achte darauf, dass die Kartoffelschnitze ungefähr dieselbe Dicke haben, damit alle auf den Punkt fertig gegart sind.
Müssen nicht schön sein, nur schön gleichmäßig: Achte darauf, dass die Kartoffelschnitze ungefähr dieselbe Dicke haben, damit alle auf den Punkt fertig gegart sind.

Tipps für die Zubereitung

Du möchtest lieber frisches Gemüse verwenden anstelle der TK-Variante? Das geht natürlich auch. Schneide es aber in ähnlich kleine Stücke wie die Kartoffeln, damit alles zur selben Zeit gar ist.

Kürbiskerne schmecken besonders aromatisch, wenn sie bei mittlerer Hitze unter ständigem(!) Rühren in einer trockenen Pfanne leicht angeröstet werden.

Die Cremigkeit der Suppe hängt vor allem vom Stärkegehalt der verwendeten Kartoffeln ab. Falls Du die Suppe noch eine Weile stehen lässt, kann es passieren, dass sie zu dickflüssig wird. Füge in diesem Fall einfach noch etwas Wasser hinzu und schmecke erneut mit Gemüsebrühe und Gewürzen ab.

Für eine Suppe eignen sich prinzipiell alle Arten von Kartoffeln, also festkochende, vorwiegend festkochende und mehlig kochende Sorten:

Allerdings weisen mehlig kochende Kartoffeln den höchsten Stärkegehalt auf – möchtest Du diese verwenden, erhöhe die Flüssigkeitsmenge auf insgesamt 1,2 Liter (800 ml Wasser und 400 ml Kokosmilch).

Falls Du die Suppe optisch etwas aufpeppen möchtest, gib nach dem Pürieren noch etwas frisch geschnittenen Schnittlauch oder Petersilie dazu.

Wissen für Besseresser

Was ist Kokosmilch?

Nein, Kokospalmen kann man nicht melken… wäre aber bestimmt lustig anzusehen, würde es einmal jemand versuchen. 😉

Das weiße Fruchtfleisch der Kokosnüsse wird mit Wasser püriert und dann ausgepresst. Die so gewonnene weiße, leicht süßlich schmeckende Flüssigkeit heißt – Du errätst es bestimmt – Kokos(nuss)milch.

Da Kokosmilch einen Fettgehalt von etwas mehr als 20 % aufweist, lässt sie sich nicht dauerhaft homogenisieren. Mach‘ Dir also keine Sorgen, falls Deine gekaufte Kokosmilch eher einem Klumpen Fett in Wasser ähnelt als einer Milch. Das ist normal. Simples Schütteln oder vorsichtiges Erwärmen über 26 °C schafft hier schnell Abhilfe.

Stichwort Kokoswasser

Nicht verwechseln solltest Du Kokosmilch mit Kokoswasser. Letzteres meint die vor allem in grünen Kokosnüssen reichlich vorkommende klare Flüssigkeit. Es gibt sogar spezielle Trink-Kokosnüsse, die besonders viel davon enthalten (bis zu einem Liter!).

Kokoswasser ist (jedenfalls in der geschlossenen Nuss) keimfrei, liefert wertvolles Kalzium, Magnesium sowie Kalium und darf mit ca. 15 kcal pro 100 ml ruhigen Gewissens als kalorienarm bezeichnet werden; deshalb wird es in manchen Gegenden sogar als Ersatz für Trinkwasser verwendet.

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