Tomaten-Mascarpone-Eiscreme

Mein allererstes Gemüse-Eis...

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Jede Wette, diese Geschmacksrichtung errät so schnell keiner: Sahnige Eiscreme mit fruchtig-aromatischen Tomaten und Mascarpone sowie süßer Himbeersauce (nebst Waffelröllchen).
Jede Wette, diese Geschmacksrichtung errät so schnell keiner: Sahnige Eiscreme mit fruchtig-aromatischen Tomaten und Mascarpone sowie süßer Himbeersauce (nebst Waffelröllchen).

Eiscreme aus Gemüse!? Auf so eine verrückte Idee können wirklich nur Vegetarier kommen. 🙂

Aber warum eigentlich nicht. Sonnengereifte Tomaten, dazu cremiger Mascarpone und ein Hauch Vanille. Gib schon zu, das klingt lecker. Und ist es auch. Versprochen.

Übrigens: Mein Eis-Rezept kannst Du ganz ohne Eismaschine zubereiten, einfach im Tiefkühler.

Also, worauf wartest Du jetzt noch? Leg‘ eiskalt los und lass Dich vom ungewöhnlichen Aroma dieser kalten Köstlichkeit überraschen…

Schwierigkeit: Dauer: < 10 Minuten + ca. 1 bis 4 Stunden Kühlzeit
Nährwertinfos: ca. 745 kJ (178 kcal) || Kohlenhydrate: 46,84 % | Eiweiss: 9,23 % | Fett: 43,93 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 5-10 Portionen

  • 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 400 g)
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Sahne
  • 1 gehäufter Esslöffel Tomatenmark
  • 6 gehäufte Esslöffel Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 gehäufter Esslöffel Stärkemehl
  • 1 Zitrone
  • Prise Salz

Benötigte Küchenutensilien

  • hohes Rührgefäß
  • Schüssel
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Kochlöffel
  • Eismaschine (optional)

Und so wird’s gemacht

Die Sahne mit dem Mixer steif schlagen und beiseite stellen.

Die gehackten Tomaten zusammen mit dem Mascarpone, Tomatenmark, Zucker, Vanillezucker und Stärkemehl sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone und einer Prise Salz in eine ausreichend große Schüssel geben und vorsichtig (spritzt!) zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Abschließend die geschlagene Sahne behutsam mit einem Kochlöffel oder einem breiten Teigschaber per Hand unterheben.

Zubereitung im Gefrierschrank (ca. 4 Stunden Kühlzeit):

Die fertige Eismasse mit Folie oder einem Teller abgedeckt für mindestens vier Stunden in den Gefrierschrank stellen und währenddessen mehrmals umrühren.

Zubereitung in der Eismaschine (ca. 1 Stunde Kühlzeit):

Die Eismaschine nach Anleitung des Herstellers vorbereiten. Die Eismasse in die Maschine füllen und solange gefrieren, bis eine sahnige Eiscreme entstanden ist.

Geht's noch verrückter? Klar! Am besten mit Hochprozentigem. Zum Beispiel: Tomateneis mit Eierlikör. Da lachen sogar die Hühner vor Freude. :-)
Geht’s noch verrückter? Klar! Am besten mit Hochprozentigem. Zum Beispiel: Tomateneis mit Eierlikör. Da lachen sogar die Hühner vor Freude. 🙂

Tipps für die Zubereitung

Anstelle der gehackten Tomaten aus der Dose könntest Du auch frische Beeren (ja, Tomaten sind Beeren) verwenden. Aber diese müsstest Du vorher umständlich häuten, klein schnippeln und kurz weichkochen. Mit anderen Worten: Spar‘ Dir die Mühe, mach‘ ne Dose auf!

Vorsicht beim Umgang mit dem Handmixer. Die Eismasse ist relativ flüssig, was schnell zu unschönen Spritzern auf der Kleidung führen kann. Am besten trägst Du eine Schürze oder rührst entsprechend vorsichtig auf kleiner Stufe. Anmerkung für mich: Befolge das nächste Mal Deine eigenen Ratschläge! 😉 .

Eine cremigere Konsistenz der Eismasse erzielst Du durch Zugabe von Sahnesteif beim Schlagen der Sahne. Dadurch bleibt die Sahne länger fest und lässt sich besser unter die Masse heben.

Wissen für Besseresser

Gefrierschrank oder Eismaschine?

Also Hand auf’s Waffelherz: Ein wirklich cremiges Eis kriegst Du ausschließlich mit einer richtigen Eismaschine gebacken gefroren. Isso. Steht also demnächst ein Neukauf an, investiere lieber etwas mehr in einen Eisbereiter mit integriertem Kompressor:

Günstige Modelle gibt es bereits für um die 200 € im Handel und können binnen einer knappen Stunde rund ein Liter Sahneeis produzieren. Luxus-Ausführungen kosten schnell mal vierstellige Beträge, aber die sind sowieso hauptsächlich für große Familien oder die Gastronomie interessant.

Speiseeisbereiter mit Kühlakkus eignen sich eher für Softeis, Sorbets und anderes Halbgefrorene. Darin bereitetes Eis schmilzt relativ schnell, weil die erreichten Temperaturen systembedingt höher liegen als bei einer selbstkühlenden Eismaschine.

Für mein Rezeptfoto habe ich das Eis im Tiefkühler zubereitet:

Es schmeckt genauso gut wie cremig gerührtes, ist aber natürlich von der Konsistenz fester, da sich aufgrund des Wassergehalts während des Gefrierens zwangsläufig Eiskristalle bilden. Das kannst Du auch durch noch so häufiges Umrühren leider nicht ganz verhindern.

Noch mehr Infos zu Tomaten…

… findest Du bei meinen Kollegen vom DigitalLifestyle-Magazin. Die haben extra eine große Tomaten-FAQ vorbereitet!

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