Earl Grey Gelee (Gelee aus schwarzem Tee)

Mal was ganz Besonderes: Schwarzer Tee aufs Brötchen...

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Ein englisches Frühstück mal anders: Schwarzer Tee als Gelee auf dem Brot.
Ein englisches Frühstück mal anders: Schwarzer Tee als Gelee auf dem Brot.

„Tee Earl Grey, heiß“ – das ist nicht nur das Lieblingsgetränk eines fiktiven Raumschiff-Kapitäns, sondern auch die Hauptzutat für einen der leckersten Brotaufstriche überhaupt, jedenfalls wenn man mich fragt.

Die Sorte Earl Grey hat im Vergleich zu anderen Schwarztees eine eher fruchtige Note, was an dem feinen Geschmack der Bergamotte liegt, mit der dieser Tee traditionell aromatisiert wird.

Und um abschließend ein weiteres Zitat des im ersten Satz erwähnten Teeliebhabers zu bemühen: „Make it so“ – mach’s einfach… und lass Dir das Brot schmecken.

Schwierigkeit: Dauer: 20 Minuten (ohne Abkühlzeit)
Nährwertinfos: ca. 700 kJ (170 kcal) || Kohlenhydrate: 96,57 % | Eiweiss: 0 % | Fett: 0 % (alle Angaben pro 100 g)

Zutatenliste für 3-5 Gläser

  • 750 ml Wasser
  • Schwarzer Tee „Earl Grey“ (4-5 Teebeutel)
  • 1 Pkg 2:1 Gelierzucker (500 g)
  • 1 Zitrone
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 30 ml Jamaica Rum oder Batavia-Arrac

Für die Zubereitung benötigte Küchenutensilien

  • Kochtopf
  • Rührbesen
  • kleine Suppenkelle
  • Gläser mit Schraubverschluss

Und so wird’s gemacht

Die Teebeutel mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel entnehmen. Der Tee sollte vor der weiteren Verarbeitung etwas abkühlen.

Tee, Vanillezucker sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone in einen Topf geben und den Gelierzucker unter ständigem Rühren einstreuen.

Alles bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen und vier Minuten lang weiterkochen lassen.

Am Ende der Kochzeit den Alkohol vorsichtig dazugeben (kann hochkochen !).

Die bereitgestellten Gläser mit dem heißen Gelee bis unter den Rand füllen und sofort mit einem Schraubdeckel verschließen. Nach dem vollständigen Abkühlen (ca. 6 Stunden) ist der Gelee erstarrt.

Tipps für die Zubereitung

Ich empfehle Dir beim Kochen von Gelee oder Marmelade einen möglichst großen Topf, der nur bis zur Hälfte gefüllt wird. So verhinderst Du ein versehentliches Überkochen und der Herd bleibt sauber.

Bist Du Dir nicht sicher, ob der Gelee bereits lange genug gekocht hat, solltest Du eine Gelierprobe durchführen, indem Du einen Löffel in den kochenden Gelee tauchst, herausziehst und abtropfen lässt. Wird der letzte Tropfen bereits fest, kannst Du mit dem Abfüllen des Gelees beginnen. Ansonsten braucht der Gelee noch eine Minute länger.

Was die Mengenangaben in meinem Rezept betrifft, hat das letzte Wort nicht der Veggie Tobi, sondern der Hersteller des Gelierzuckers. Bitte lies Dir also vor Beginn die Anleitung auf der Packung gut durch und passe die Wassermenge gegebenenfalls an.

Gläser mit Deckeln aus Kunststoff sind nicht geeignet, Du brauchst schon „echte“ Marmeladengläser. Ganz günstig geht es mit gebrauchten Gläsern von Obstkonserven (oder eben Marmelade) aus dem Supermarkt. Du solltest nur darauf achten, daß der Deckel unbeschädigt ist.

Damit sich der Gelee auch einige Monate hält, müssen die Gläser mit kochend heißem Wasser ausgespült werden. Das ist aber recht umständlich. Einfacher geht es, wenn Du die (natürlich sauberen) Gläser für circa zehn Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Heißluft) stellst. Die Deckel legst Du in eine Schale mit kochend heißem Wasser und entnimmst sie erst kurz vor dem Befüllen.

Selbstverständlich kannst Du auch einen Gelee aus anderen Teesorten zubereiten. Lass Deiner Kreativität einfach freien Lauf.

Ich habe bereits Gelee aus grünem Tee fabriziert und der schmeckt absolut hervorragend (etwas milder als schwarzer Tee, dafür mit einem leicht bitteren Einschlag).

Wissen für Besseresser

Die Bergamotte gehört zu den Zitruspflanzen und wird hauptsächlich wegen der in ihr enthaltenen ätherischen Öle angebaut, seltener wird sie als Obst verwendet.

Die ätherischen Öle werden zur Aromatisierung von Earl-Grey- und Lady-Grey-Tee genutzt, außerdem in diversen Süßwaren und anderen Lebensmitteln.

Limetten und Zitronen – sowas von out. Wer gerne den neuesten Küchentrends hinterher hechelt (also besonders hipp sein will), verfeinert seine Speisen nämlich neuerdings mit Bergamottesaft. Warten wir mal ab, wie lange dieser Hype anhält.

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