Feierabendsalat mit Zitronen-Dressing

Tütensalat aufgepeppt...

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Als Belohnung nach einem anstrengenden Tag: Eine Portion Feierabendsalat !
Als Belohnung nach einem anstrengenden Tag: Eine Portion Feierabendsalat !

Okay, jetzt müssen die „Ich-mach-alles-selbst“-Fetischisten einmal ganz stark sein:

Veggie Tobi mag Salat (wie jeder Vegetarier; böse Zungen behaupten ja, wir würden sonst verhungern…). Aber fünf verschiedene Salate zu kaufen, die man nach ein paar Tagen halb vergammelt wegwirft, ist auch nicht im Sinn des Erfinders und geht noch dazu auf die Dauer ganz schön ins Geld.

Deshalb hole ich mir im Supermarkt gerne den fertig geschnittenen Salat in Kunststofftütchen. Das ist zusammengefasst nicht nur billiger, sondern spart auch Zeit bei der Zubereitung, die für andere Dinge genutzt werden kann – ein selbstgemachtes Dressing beispielsweise.

Und genau das stelle ich Dir heute vor: Einen Feierabend-Salat mit Fetakäse und Zitronen-Dressing.

Schwierigkeit: Dauer: < 10 Minuten
Nährwertinfos: ca. 882 kJ (213 kcal) || Kohlenhydrate: 12,69 % | Eiweiss: 26,96 % | Fett: 60,35 % (alle Angaben pro Portion)

Zutatenliste für 2-3 Personen

  • 300 g Salatmix
  • 120 g Fetakäse
  • 1 Zitrone
  • 1 Prise Zucker
  • 4 Esslöffel Rapsöl
  • Gewürze: Pfeffer, Chiliflocken, gehackte Petersilie

Benötigte Küchenutensilien

  • Schneidbrett
  • scharfes Messer
  • Schüssel
  • Tasse
  • Esslöffel
  • Salatbesteck

Und so wird’s gemacht

Den Fetakäse in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter Dicke schneiden und würfeln (oder mit den Fingern in Stückchen brechen) und zusammen mit dem Salatmix in eine Schüssel geben.

In einer Tasse den Saft der ausgepressten Zitrone mit einer Prise Zucker verrühren, bis sich dieser auflöst. Dann das Rapsöl und die angegebenen Gewürze hinzufügen.

Das fertige Dressing über dem Salat verteilen und mit dem Salatbesteck mehrmals vorsichtig durchmischen. Vor dem Servieren einige Minuten ziehen lassen.

Tipps für die Zubereitung

Beim Auspressen der Zitrone kannst Du mit einem kleinen Sieb oder Deinen Händen eventuell herausfallende Kerne auffangen. Und wenn Du die Zitrone vor dem Auseinanderschneiden etwas drückst, fällt das Entsaften umso leichter.

Bei einem Salatdressing gilt für die Reihenfolge der Zubereitung diese goldene Regel: Zuerst die Flüssigkeit, dann Zucker und Salz und erst zum Schluß das Öl sowie alle übrigen Gewürze. Warum ? Ganz einfach: Salz und Zucker lösen sich in Flüssigkeit viel leichter als in Öl.

Fertigsalate sind bereits gewaschen und werden steril verpackt; es bringt also nichts, sie vor der Zubereitung unter fließend Wasser zu spülen. Ganz im Gegenteil: Das dem Salat so anhaftende Wasser verdünnt Dir nur das Dressing (oder Du saust noch eine Salatschleuder ein).

Für dieses Rezept habe ich mich für einen Salatmix aus Eisbergsalat, Endivie, Weißkraut, Radicchio und Karotten entschieden. Genauso gut schmeckt aber auch eine Mischung auf Basis von Feldsalat.

Da der Fetakäse bereits ziemlich salzig ist, kommt an das Dressing nur eine kleine Prise Zucker und kein extra Salz.

Übriggebliebener Fetakäse hält sich in Frischhaltefolie eingewickelt einige Tage im Kühlschrank; Du solltest ihn aber bald aufbrauchen.

Wissen für Besseresser

Feta ist ein in Salzlake gereifter Schafs- oder Ziegenkäse mit einem salzigen, leicht würzigen Aroma.

Unter der Bezeichnung „Feta“ verkaufter Käse stammt immer aus Griechenland, da es sich bei diesem Begriff um eine geschützte Ursprungsbezeichnung handelt (AOC = Appellation d‘ Origine Contrôlée), die in der Europäischen Union seit Ende 2002 für Griechenland eingetragen wurde.

In Griechenland ist Feta nicht nur die bekannteste Käsespezialität, sondern auch eine der ältesten. Vor allem in den Regionen Epirus, Lesbos, Makedonien, Mittelgriechenland, Momos, Peloponnes, Thessalien und Thrakien hat er eine lange Tradition.

Ursprünglich stellt man Feta aus reiner Schafsmilch her; je nach Rezeptur kann aber auch ein Teil Ziegenmilch enthalten sein (meistens so um die 30 %).

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